Was enthält die Bestellung bei kocoshop.de?

  • 1 eHealth-Konnektor KoCoBox MED+ (QES-ready)
  • 1 eHealth-Kartenterminal ORGA 6141 online inkl. gSMC-KT
  • Freischaltung VPN-Zugangsdienst
  • Secure Internet Service (SIS; mit 1,5 GB Datenvolumen)
  • Smarte Installationssoftware „KoCo Guide”




Was enthält die Bestellung NICHT?

Die Installation und finale Inbetriebnahme der Praxis in der TI ist nur mit einer freigeschalteten SMC-B möglich. Die SMC-B kann über den Shop nicht bestellt werden. Bei der SMC-B handelt es sich um die Praxis- oder Institutionskarte, auch Praxisausweis genannt. Sie wird benötigt, um eine Verbindung zwischen Praxis oder Krankenhaus und Telematikinfrastruktur herzustellen und dient der Authentisierung der Praxis gegenüber den Diensten der TI. Die SMC-B sollte frühzeitig bei einem externen Anbieter (z. B. Bundesdruckerei) bestellt werden.

Zudem sind eventuell für den Betrieb der TI-Komponenten zusätzliche Netzwerkkomponenten wie z. B. ein Switch oder eine Mehrfachsteckdose erforderlich. Beides erhalten Sie in gut sortierten Fachgeschäften.


Was geschieht, wenn ich meine Bestellung abgeschlossen habe?

Sie erhalten von uns eine Bestellbestätigung an die angegebene E-Mail-Adresse. Zeitnah stimmt unser TI-Kurier telefonisch mit Ihnen einen Übergabetermin für Ihre TI-Komponenten ab. Die TI-Komponenten dürfen laut Sicherheitsvorgaben der gematik nur an den bestellenden Arzt ausgehändigt werden. Zum vereinbarten Termin übergibt Ihnen der Kurier Ihre Hardwarekomponenten in Ihrer Praxis und weist Sie kurz ein. Gemeinsam gehen Sie ein Übergabeprotokoll durch, das Sie beide unterschreiben. Bitte halten Sie Ihren Personalausweis bereit, damit Sie sich gegenüber dem TI-Kurier ausweisen können.


Wann bekomme ich meine Bestellung?

Sie erhalten einen Anruf unseres TI-Kuriers zur Abstimmung eines Übergabetermins für Ihre TI-Komponenten. Die TI-Komponenten dürfen laut Sicherheitsvorgaben der gematik nur an den bestellenden Arzt ausgehändigt werden. Zum vereinbarten Termin übergibt Ihnen der Kurier Ihre Hardwarekomponenten in Ihrer Praxis und weist Sie kurz ein. Wir rechnen mit Lieferzeiten von 7-10 Tagen nach Bestelleingang.


Wann erhalte ich eine Rechnung und wann wird die Förderung ausgezahlt?

Die Rechnung erhalten Sie nach Zustellung der Ware in Ihrer Praxis durch den TI-Kurier. Voraussetzung für den Bezug des Förderbetrags ist der Nachweis der erstmaligen Nutzung der TI-Anwendung „Versichertenstammdatenmanagement” (VSDM). Hierzu ist durch die Praxis im weiteren Verlauf des Quartals der Installation – am besten sofort nach Selbstinstallation – mindestens ein Behandlungsfall mit einer beliebigen eGK anzulegen und abzurechnen.

Wir empfehlen den Kontakt zu Ihrer KV bzw. KZV, um das Beantragungsverfahren abzufragen.


Wie sind die Zahlungsbedingungen bei kocobox.de?

Nach der Bestellung im Shop erhalten Sie eine Rechnung. Erst nach Begleichung werden die Komponenten per Kurier ausgeliefert. Daneben ist der Besteller zur Zahlung der vereinbarten monatlichen Entgelte für die Nutzung des Dienstes und die Inanspruchnahme der zusätzlichen Leistungen verpflichtet. Rechnungsperiode ist der jeweilige Kalendermonat. Die Zahlung der Entgelte erfolgt i. d. R. durch Einzug per Lastschriftverfahren. Hierzu erteilt der Besteller der CGM Deutschland AG Business Unit TeIematikinfrastruktur im Bestellvorgang des Shops eine Bankeinzugsermächtigung. Auf Wunsch ist, gegen Aufpreis, eine Zahlung per Rechnung möglich.


Ist Rechnungskauf möglich?

Unser Angebot ist für optimierte Prozesse und Abläufe ausgelegt, damit wir einen günstigen Preis anbieten können. Dieser sieht eine Abbuchung mittels Lastschrift vor, wie es auch von vielen anderen Onlineanbietern vollzogen wird. Im Zuge der Bestellung unterzeichen Sie ein Sepa-Mandat und die Lastschrift erfolgt nach Zustellung der Ware. Eine Zahlung per Rechnung ist nicht möglich.


Kann ich die Rechnung auch in Raten zahlen?

Eine Zahlung in Raten ist bei Bestellung des „Do-it-yourself”-Bundles leider nicht möglich.


Wie werden mir die Geräte geliefert?

Ihre Geräte werden von einem TI-Kurier persönlich ausgeliefert. Sie erhalten einen Anruf unseres TI-Kuriers zur Abstimmung eines Übergabetermins für Ihre TI-Komponenten. Die TI-Komponenten dürfen laut Sicherheitsvorgaben der gematik nur an den bestellenden Arzt ausgehändigt werden. Zum vereinbarten Termin übergibt Ihnen der Kurier Ihre Hardwarekomponenten in Ihrer Praxis und weist Sie kurz ein.


Kann auch eine Vertretung meine bestellten TI-Geräte annehmen?

Die TI-Komponenten dürfen laut Sicherheitsvorgaben der gematik nur an den bestellenden Arzt ausgehändigt werden. Sollte dieser verhindert sein, kann dem Kurier ein durch den bestellenden Arzt unterschriebenes formloses Vollmachtsschreiben vorgelegt werden, in der die Vertretung namentlich benannt ist. Diese muss sich bei der Übergabe ausweisen können.


Wie hoch ist meine Erstattung durch die KV/KZV?

Die Spitzenorganisationen der Leistungserbringer und die Krankenkassen haben im Rahmen des E-Health-Gesetzes Finanzierungsvereinbarungen geschlossen.

Im Einzelnen wurden folgende Erstattungsbeträge vereinbart bzw. aktuell durch KBV und KZBV nachverhandelt:

· Erstattungsbetrag Konnektor (mit Funktion für qualifizierte elektronische Signatur):

o Q3 2018: 1720 €

o Q4 2018: 1547 €

· Erstattungsbetrag Stationäres Kartenterminal: 435 Euro

· Erstattungsbetrag Mobiles Kartenterminal: 350 Euro

· TI-Startpauschale (für Aufwendungen/Kosten): 900 Euro

Ausschlaggebend für die Auszahlung der Förderung ist nicht der Tag der Bestellung, sondern der Nachweis der Inbetriebnahme der TI in Ihrer Praxis durch die erstmalige Durchführung des VSDMs. Hinzu kommt noch eine Startpauschale von einmalig 900 Euro sowie Beträge für den laufenden Betrieb. Gut zu wissen: Die Fördersumme wird immer in vollem Umfang pauschal nach Installationsquartal und Praxisgröße bezahlt – unabhängig von der real installierten Anzahl der Komponenten und dem Service, der in Anspruch genommen wurde.




Was kann oder soll die Praxis vorbereitend für die Selbstinstallation tun?

Um die für die Installation notwendigen Voraussetzungen in der Praxis zu schaffen, sollten Sie vorher den „KoCo Check” durchführen. Diese Checkliste wird Ihnen helfen, sich optimal auf die Installation vorzubereiten. Damit sich der Konnektor mit der TI verbinden kann, benötigt die Praxis einen Internetanschluss in ihrem Praxisnetz. Praxen, die noch keinen Internetanschluss haben, sollten frühzeitig Kontakt mit ihrem Vertriebs- und Servicepartner aufnehmen. Dort, wo ein Kartenterminal benutzt werden soll (Empfang, Behandlungsraum), muss es einen Strom- und Netzwerkanschluss geben. Daneben benötigen Praxen Nachweise, die eine Authentifizierung der Praxis bzw. der Ärzte ermöglichen: Das ist zum einen die Praxis- bzw. Institutionskarte (SMC-B), zum anderen der Elektronische Heilberufsausweis (eHBA - nicht für VSDM, aber für spätere Anwendungen). Die SMC-B sollte frühzeitig bei einem externen Anbieter (z. B. Bundesdruckerei) bestellt werden und muss zur Durchführung der Installation vorliegen. Die finale Inbetriebnahme der Praxis in der TI und der erste Versichertenstammdatenabgleich ist nur mit einer freigeschalteten SMC-B möglich.


Darf ich die Installation überhaupt selbst übernehmen?

Ja, das dürfen Sie. So steht beispielsweise in den Finanzierungsvereinbarungen für Ärzte in § 4: „Alternativ hat jede Vertragsarztpraxis die Möglichkeit, statt der Beauftragung eines endnutzernahen Dienstleisters nach Absatz 1, die Komponenten und Dienstleistungen gemäß § 2 und § 3 dieser Vereinbarung selbst zu beschaffen. In diesem Fall ist die Vertragsarztpraxis für die Sicherstellung der Funktionsfähigkeit der Komponenten verantwortlich.“


Wie lange dauert die Selbstinstallation der TI-Komponenten in der Praxis?

Die Installation mithilfe unseres Selbstinstallationstools „KoCo Guide” dauert ungefähr 45 Minuten. Bitte führen Sie vorher unbedingt den „KoCo Check” durch, um sicherzugehen, dass am Tag der Installation alle Komponenten – auch die bei einem externen Anbieter zu bestellenden (z. B. SMC-B) – vorliegen. Am besten führen Sie die Installation nach Ende der Sprechzeiten oder am Wochenende durch.


Wie ist das Vorgehen, wenn ich die Installation abbrechen muss?

Nach Ihrer Bestellung erhalten Sie einen Link zu einem Tutorial. Dieser knapp achtminütige Film erläutert Ihnen die TI-Selbstinstallation Schritt für Schritt. Die Installation selbst wird mit dem Installationsassistenten durchgeführt. Diesen Installationsassistenten laden Sie auf Ihren Praxis-PC, um dann den Hinweisen nach und nach zu folgen, also beispielsweise den Konnektor anzuschließen oder die Karten in das eHKT zu stecken.

Sollten Sie trotz aller Hilfestellungen an einer Stelle nicht weiterkommen, helfen Ihnen unsere Mitarbeiter des kocobox.de-Teams gerne weiter. Sie erreichen die SUPPORT-HOTLINE unter +49 (0) 30 2464 908 908.

Sollten Sie auch gemeinsam nicht zu einer Lösung Ihres individuellen Problems kommen, wird Ihnen der Mitarbeiter die Kontaktaufnahme mit einem zertifizierten Techniker nahelegen.

Alternativ finden Sie unter www.koco-shop.de eine Liste von zertifizierten Servicepartnern (DVO).


Kann ich von meinem Vertrag zurücktreten, wenn ich die Installation nicht abschließen kann?

Die Bestellung der TI-Komponenten ist nur Ärzten und Zahnärzten möglich. Alle Komponenten sind explizit für eine Praxis registriert. Somit sind die Komponenten – ähnlich wie Fotobücher oder andere On-Demand-Produkte – nicht umtauschbar.


Kann auch ein MVZ oder eine Praxis mit komplexer Struktur das „Do-it-yourself”-Bundle bestellen?

Wir empfehlen bei komplexen Strukturen das klassiche „Alles-aus-einer-Hand”-Konzept der CGM. Hier werden Sie umfassend zu den notwendigen Komponenten beraten und ein CGM-zertifizierter Techniker nimmt die Anbindung Ihres MVZs oder anderer komplexerer Filialstrukturen vor.


Was ist das E-Health-Gesetz?

Das „Gesetz für sichere digitale Kommunikation und Anwendungen im Gesundheitswesen“ – kurz E-Health-Gesetz – schreibt einen konkreten Fahrplan für die Einführung der Telematikinfrastruktur und nutzbringender Anwendungen im Gesundheitswesen vor. Damit soll die Informationstechnologie in der Gesundheitsversorgung etabliert und somit die Wirtschaftlichkeit und Qualität der Patientenversorgung weiter verbessert werden. Mehr Informationen finden Sie hier: Website des Bundesgesundheitsministeriums


Was ist die Telematikinfrastruktur (TI)?

Die Telematikinfrastruktur (TI) ist eine digitale Datenautobahn. Diese vernetzt alle Beteiligten im Gesundheitswesen wie (Zahn-)Ärzte, Psychotherapeuten, Krankenhäuser, Kassenärztliche Vereinigungen, Apotheken und Krankenkassen miteinander und wird einen sicheren und problemlosen Datenaustausch auch über Sektorengrenzen hinweg ermöglichen.

Im Unterschied zum Internet erhalten nur Personen Zugang zur TI, die ihre Identität zuvor elektronisch nachgewiesen haben. Auch alle Systeme, die sich in der Telematikinfrastruktur befinden oder an sie angebunden sind, weisen ihre Identität vor jedem Kommunikationsvorgang nach und sind durch die gematik geprüft und zugelassen.


Müssen alle Praxen teilnehmen?

Zahnärzte, Ärzte und Psychotherapeuten sind per Gesetz dazu verpflichtet, bis zum 1. Januar 2019 für eine Anbindung ihrer Praxis an die TI zu sorgen. Praxen, die ab diesem Zeitpunkt keine Onlineprüfung der elektronischen Gesundheitskarte durchführen, müssen dann mit Honorarkürzungen rechnen. Die sinkenden Förderbeträge sprechen für eine zeitnahe Anbindung.


Worin besteht der Unterschied zwischen dem Internet und der Telematikinfrastruktur?

Die Telematikinfrastruktur ist ein sicheres Netz für das deutsche Gesundheitswesen und vom Internet wirksam getrennt. Ausschließlich berechtigte Nutzer können die Anwendungen und Systeme der TI verwenden.

Die neue Telematikinfrastruktur vernetzt Ärzte, Zahnärzte, Psychotherapeuten, Krankenhäuser, Apotheken und Krankenkassen miteinander und erleichtert so den sicheren Datenaustausch – auch über Sektorengrenzen hinweg. Sie ermöglicht den papierlosen und sicheren Datenaustausch mit identifizierten und autorisierten Kollegen im Klinik- und niedergelassenen Bereich, eine gesteigerte Arzneimitteltherapiesicherheit, Zeitersparnis durch Minimierung von aufwändigen Kommunikationsprozessen sowie stärkeres Einbeziehen des Patienten und das Nutzen selbsterfasster Gesundheitswerte.

Im Gegensatz zum Internet ist die TI also ein geschlossener, Beteiligten des Gesundheitswesens vorbehaltener Raum.


Was ist das VSDM?

Das Versichertenstammdatenmanagement (VSDM) ist die erste Online-Anwendung der eGK. Ärzte sind spätestens ab dem 1. Januar 2019 dazu verpflichtet, online die Versichertenstammdaten auf der Karte zu prüfen und gegebenenfalls zu aktualisieren.

Aktuell befinden sich folgende Informationen im VSDM:

  • Name
  • Geburtsdatum
  • Anschrift
  • Geschlecht
  • Krankenversichertennummer
  • Versichertenstatus


Welche E-Health-Anwendungen kann ich mit der TI nutzen?

Die Telematikinfrastruktur macht den Weg frei für ein sichereres Gesundheitswesen und einen erleichterten intersektoralen Austausch – und somit für eine bessere Versorgung von Patienten.


Bereits verfügbare Anwendungen:

• Versichertenstammdatenmanagement (VSDM):

Aktualisierung der Versichertenstammdaten auf der eGK

• Nutzung eines sicheren Internetzugangs, dem Secure

Internet Service (SIS)

• Zugang zu Bestandsnetzen, z. B. zum Sicheren Netz

der KVen (SNK), zum Netz der KVSH oder der KZVWL

• Versand von elektronischen Arztbriefen (eArztbrief)


Zukünftige Anwendungen:

• Sichere Kommunikation zwischen Leistungserbringern

durch Erzeugung und Prüfung qualifizierter elektronischer

Signaturen (QES)

• Notfalldatenmanagement (NFDM): Speicherung von

Notfalldaten auf der eGK

• Elektronische Patientenakte (ePA)

• Elektronisches Rezept (eRezept)

• Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) durch den

elektronischen Medikationsplan (eMedikationsplan)

• Elektronische Fallakte (eFA)

• Telekonsile

• Elektronisches Patientenfach (ePF)


Weitere Informationen auch unter http://www.kbv.de/html/e-health-gesetz.php


Was ist ein Konnektor?

Die KoCoBox MED+ ist vergleichbar mit einem Router und bindet als Konnektor die Primärsysteme hochsicher in die zentrale Telematikinfrastruktur ein. Über ein geschütztes Virtual Private Network (VPN), den TI-VPN-Zugangsdienst, gewährleistet die KoCoBox MED+ sichere Verbindungen für den Datenaustausch. Sie stellt die Verbindung zwischen den eHealth-Kartenterminals und dem Primärsystem her, tauscht Daten mit der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) aus und macht die Verwendung des Heilberufsausweises (HBA) zur Erzeugung und Prüfung von qualifizierten Signaturen möglich. Der Zugriff auf aktuelle Anwendungen (VSDM) und künftige Anwendungen aus Fach- und Mehrwertdiensten werden über einen sicheren Updateprozess möglich gemacht.


Benötigt eine Praxisgemeinschaft mehrere Konnektoren?

Es ist nicht zwingend erforderlich, mehrere Konnektoren für eine Praxisgemeinschaft zu installieren – gemäß Finanzierungsvereinbarung ist aber jede Vertragsarztpraxis/Institution förderberechtigt. Für jede Institution innerhalb einer Praxisgemeinschaft sollte allerdings ein separates eHealth-Kartenterminal eingesetzt werden. Der Zugang der Institution zur TI wird über die SMC-B authentifiziert.


Kann man mit dem TI-Konnektor im Internet surfen?

Ja. Der Konnektor bietet der Praxis einen sicheren Kanal zur Nutzung des Internets – genannt Sicherer Internet Service (SIS). Die Internetzugriffe über den SIS werden durch verschiedene Techniken, wie z. B. das Filtern von unerwünschten Webseiten, abgesichert.


Was ist unter einem sicheren Standort für den Konnektor zu verstehen?

Der Konnektor muss zulassungsbedingt in einem Praxisbereich platziert werden, der vor dem physischen Zugriff Unbefugter geschützt ist. Dies wird durch einen verschließbaren Ort gewährleistet. Das Kensington Lock stellt eine zusätzliche Maßnahme innerhalb der gesicherten Umgebung dar. Zugang haben nur durch den Praxisinhaber autorisierte Personen.


Was ist eine SMC-B und wie erhält eine Praxis die SMC-B?

Die SMC-B ist die Praxis- oder Institutionskarte, auch Praxisausweis genannt. Diese wird benötigt, um eine Verbindung zwischen Praxis oder Krankenhaus und der TI herzustellen. Sie dient der Authentisierung der Praxis gegenüber den Diensten der TI. Eine abschließende Inbetriebnahme der TI-Komponenten in der Praxis ist nur mit einer freigeschalteten SMC-B möglich. Sie erhalten Ihre SMC-B bei einem externen Anbieter, z. B. der Bundesdruckerei.


Gibt es eine Frist für die Freischaltung der SMC-B nach Erhalt der Karte bzw. des PIN-Briefes?

Ärzte sollten nach Erhalt der Karte und des dazugehörigen PIN-Briefes umgehend, mindestens innerhalb von 14 Tagen den Empfang der Karte und des Briefes im Antragsportal bestätigen. Dies ist gleichbedeutend mit der Freischaltung. Erfolgt dies nicht innerhalb der 14-Tage-Frist, fordert die Bundesdruckerei den Antragsteller per Mail auf, diesen Schritt vorzunehmen. Hierfür besteht wieder eine 14-Tage-Frist. Sollte der Antragsteller in dieser Zeit seine Karte nicht freischalten, muss der TSP (Trusted Service Provider, Bundesdruckerei) zulassungsbedingt das Zertifikat auf „endgültig nicht freigeschaltet“ stellen.

Für Zahnärzte gibt es keine Fristen.


Müssen die Patienten in Zukunft längere Wartezeiten befürchten?

Die Wartezeit beim Einlesen der eGK ist vergleichbar mit der, die heute durch das Einlesen entsteht:

  • im Durchschnitt 3,5 Sekunden, wenn kein Aktualisieren der Versichertendaten notwendig ist
  • ca. 6,5 Sekunden, wenn eine Aktualisierung der Daten erfolgt


Die eGK eines Patienten kann nicht eingelesen werden. Funktioniert nach wie vor das manuelle Ersatzverfahren?

Ja, das manuelle Ersatzverfahren funktioniert weiterhin. Es gibt aber keinen Prüfnachweis. Dies muss in den Abrechnungsdaten markiert werden.


Wenn eine Onlineprüfung aus technischen Gründen nicht möglich ist, können dann die Versichertendaten eingelesen werden?

Ja. Die Versichertendaten und das Einlesedatum werden immer aktuell in den Versichertendaten abgespeichert – auch dann, wenn eine Onlineprüfung nicht möglich ist. Auch die Abrechnung der Behandlung kann erfolgen.


Ist das SNK ohne KV-SafeNet / FlexNet in der TI weiterhin nutzbar?

KV-SafeNet bzw. FlexNet als bisherige Zugangswege in das „Sichere Netz der Kassenärztlichen Vereinigungen“ (SNK) können durch die Freischaltung und Einrichtung des SNK als Bestandsnetz über den Konnektor ersetzt und darüber genutzt werden. Die Einrichtung erfolgt im Konnektor. Empfohlen wird, vor Kündigung des bisherigen KV-SafeNet- oder FlexNet-Zugangs zu prüfen, ob insbesondere die regionalen Dienste einzelner Kassenärztlicher Vereinigungen / Kassenzahnärztlicher Vereinigungen auch weiterhin über den SNK-Zugang des Konnektors erreicht werden können. Checklisten hierzu wurden von der gematik und der KBV unter folgenden Links veröffentlicht.

Checkliste gematik

Checkliste KBV

Für Fragen zu den jeweiligen Diensten stehen weiter die jeweiligen KVen/KZVen zur Verfügung.


Habe ich ein Sonderkündigungsrecht für meinen KV-SafeNet-Anschluss?

Sind die seitens der Praxis benötigten KV-Dienste über den Konnektor erreichbar, so können TELEMED KV-SafeNet-Anwender, die ihr TI-Bundle bei kocobox.de, eine Marke der CGM Deutschland AG, bestellt haben, ihren bisherigen KV-SafeNet-Zugang (außerhalb der nach KV-SafeNet-Richtlinie 3.1 geltenden Kündigungsfristen) zum Ende des auf die TI-Einrichtung folgenden Abrechnungsmonats kündigen.

Ein Kündigungsformular – unter Berücksichtigung Ihrer ggf. tariflich bedingten Konstellationen – finden Sie unter folgendem Link: Kündigungsformular

Welche Dienste, die bisher via KV-SafeNet / FlexNet erreichbar sind, können auch über die TI genutzt werden?

Bitte erfragen Sie im konkreten Fall bei Ihrer KV bzw. KZV die regionalen Dienste, die in der TI verfügbar sind.


Sie haben weitere Fragen? Dann erreichen Sie uns unter +49 30 2464 908 000.